reflections

Ich hasse .....

lernen ..... wenn ich es den ganzen Tag tun muss

mein Buch zum Lernen, weil es nach eigens durchgeführter Messung genau 3,17 kg hat und zwar mit Lesezeichen

mein Telefon .... weil da immer nur einer anruft

regen - das hat es heute den ganzen Tag bei uns - bis auf kurz nach dem Essen - da hatte ich ja auch brav aufgegessen  

 

Ich liebe ....

die Spracherkennung von Vista - was ist verdammt noch mal ein Kopplungszwerg? und warum kennt es "witzig" nicht?

Chili ..... *weglach* ... dc ... du weißt was ich meine .....

mein Bett - weil es so kuschelig ist

Freizeit, weil ich sie nicht habe

Mathe, weil es gerade so viel besser erscheint als Physik

chatten, weil es mich ablenkt

skypen, weil es auch ablenkt und ich nicht mehr einen Tornado produziere

Schweden, weil ich da bald bin *froi* 

stundenlang diskutieren, wenn ich nen wortgewandten und eloquenten Gesprächspartner habe

Roger Cicero, weil er so tolle Musik macht

ne heiße Dusche

und Rückenmassagen :D 

12.2.07 23:15, kommentieren

Komischer Sonntag

mmh - wie tief kann man eigentlich in meiner Achtung noch sinken?

Ich dachte schon, er könne nicht mehr tiefer sinken - aber das heute hat dem Fass den Boden ausgehauen. Bei meinen Eltern anrufen und sie - unter anderem - fragen, was ich so über ihn sage ....... wie kann er versuchen mit meinen Eltern über meine Gefühle zu reden, wenn er es mit mir nicht tut, wie kann er versuchen meine Eltern zwischen uns zu ziehen?

Sie sind zu mir gekommen, und haben es mir gesagt, weil sie meinten, dass sie immer noch meine Eltern sind und zu mir gehören, auch wenn er sie gebeten hat nicht von dem Telefonat zu erzählen. Ich meine, klar kann man jetzt auch sagen, warum haben deine Eltern dir das erzählt, wenn sie ihm versprechen es nicht zu tun - aber mal ganz ehrlich - wenn es jetzt um eine Überraschung gegangen wäre oder ein Geschenk - dann hätten sie nichts gesagt - aber das - ist doch nur noch übel.....

Und dann noch diese scheiß Scheinheiligkeit .... meine Eltern wissen ja wie sehr ich zweifel und haben dann auf seine Frage hin, ob er Donnerstag abend noch vorbei kommen solle gesagt, dass er das lieber lassen solle, weil ich ja Freitag die Physikklausur schreibe, und ich bestimmt tierisch aufgeregt sei, und das der Besuch dann nur schaden würde. Als wir dann telefonierten hat er das als seine eigene Idee ausgegeben und ganz großspurig getan, wie wenn ER mir die Ruhe lassen wollen würde, wie wenn ER sich die Gedanken gemacht hätte. Ich hätte ihm vor Verlogenheit am liebsten an die Gurgel gehen können.

Und dann die Sache mit der Wochenendplanung - ich meine, klar will man mal irgendwann wissen, was gemacht wird - aber er hat mich nun schon seit er weg ist ca. damit genervt, was und wann wir uns am Wochenende mit meinen Kommilitonen treffen - ich habe gar keinen Bock mehr mich damit zu befassen, weil er mich fast jeden Tag darauf angesprochen hat. Und das obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich das total nervt. Ich mein, was macht das auch für einen Unterschied? ER hat sich ja klar und deutlich gewünscht, dass wir einen Abend von den beiden für uns haben, was ich aus seiner Sicht ja auch verstehen kann, aber dann muss er doch net planen welchen????

Ich habe schon wieder keine Lust auch nur einen Abend mit ihm zu verbringen, geschweige denn mit ihm überhaupt auch nur eine Minute allein zu sein - und das, nach dem er ja doch nun ca. 1 Monat und dann eine Woche weg ist. 

Alles führt mich nur in eine Richtung .....  weg von ihm ... nirgendwohin - außer weg ...

11.2.07 23:55, kommentieren

den Abend "verchillt"

Ich habs mal wieder hinbekommen, heute habe ich den kompletten Nachmittag nichts gemacht (okay, außer Nachhilfe gegeben) und nicht Physik gelernt ...

Ob das gut war, weiß ich nicht, aber gut für meine Moral - dann kann ich morgen besser wieder anfangen, habe mehr Motivation was zu tun.

Irgendwie gehen meine Termine drunter und drüber, der würgt mir hier noch ne Besprechung rein - da ist ne Rückgabe, hier steht das an ... wow - mein frisch gekaufter Terminkalender von Montag ist schon gepflastert mit Einträgen.

Heute war mal wieder erschreckend ... meine Mum war wie jeden Tag bei meiner Oma, hat sie wie immer zu einem Spaziergang bewegt, heute gings zu der Fußplege meiner Oma .........

Da sagt meine Oma doch auf einmal zu meiner Mum, dass sie gar nicht ihre Handynummer habe - worauf meine Mutter ihr natürlich gleich widersprach - mein Vater hatte sie ja eingespeichert. Oma muss wohl dann erzählt haben, wie sie nach der Nummer gesucht hat im Telefonspeicher, hat die ganze Liste bei B rauf und runter gesucht und wieder rauf und runter ..... meine Mum war ehrlich geschockt - hat noch mal nachgefragt - und meine Oma hat wieder das gleiche erzählt ...... meine Mum hat sie dann wohl dran erinnert, dass sie schon seit ca. 30 Jahren verheiratet sei, und das sie ja wohl nicht mehr unter ihrem Mädchennamen suchen müsse .....

Im ersten Moment mag das lustig klingen, im zweiten grotesk, und dann kommt das große Mitleid, das unendliche Mitleid .... das wäre meiner Oma früher nie passiert - niemals. Wie kann man vergessen, dass seine Tochter schon seit (ich weiß es genau ) 28 Jahren verheiratet ist und einen anderen Namen trägt? Selbst wenn meine Mum erst einen Doppelnamen getragen hat, so ist das doch schon über 20 Jahre her, dass meine Mum nur noch den Namen meines Vaters trägt .....

Wow, und dann hat sie vor nen paar Wochen behauptet, dass in Deutschland noch Reichsmark die Währung war, als sie nach Ägypten gereist ist - klar weiß ich keine harten Fakten mehr, aber das kann maximal 8 Jahre her sein ... und als meine Mum ihr das sagte - da sagte sie dann nur "Ach, ich habe viele Währungsreformen mitgemacht - Reichsmark, Mark - was macht das schon für einen Unterschied - ist ja alles das selbe" nein, dass wäre ihr früher nie passiert, solche Sprüche bringt sie dann nur, um zu verdecken, wie sie abgebaut hat, hofft, dass niemand es merkt ....

Seit neusten sieht man immer klar vor sich, auf welcher Seite ihr Tumor sitzt. Wenn irgendwo ein Tisch ist, vor dem sie sitzt, dann stützt sie sich mit dem rechte Ellenbogen auf den Tisch und hat die ganze Zeit die Hand eng gegen ihren linken Schulter-Halsbereich gepresst - genau da wo sich eine Reihe von Tumoren wie eine Perlenkette senkrecht von ihrem Schultertumor den Hals entlang hochzieht....

Manchmal denke ich, dass es für sie Erlösung wäre ..... und im nächsten Moment schrecke ich vor mir selbst zurück bei dem Gedanken.

Was ist dabei Selbstsucht noch Zeit mit ihr zu haben oder doch ihr nur noch ein Stück Leben zu wünschen? Was ist dabei Erkenntnis, dass das Leben für andere nicht so viel zu bieten hat, wie für mich, wenn ihr Leben nur durch Schmerz und Erkennen des eigenen Verfalls geprägt ist?

Das mit dem Namen, das wird an ihr nagen, sie wird sich schämen, unendlich schämen, die Achtung vor sich selber verlieren .... das wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind....

Gute Nacht .... 

10.2.07 00:42, kommentieren

wow, gerade noch gelesen ....

..... schon musste ich es auf dieser Seite verewigen

gott ist das hoffnungslos schön :D

Ein Mädchen fragte einen Jungen: Magst du mich? Er sagte: Nein. Sie fragte: Findest du mich hübsch? Er sagte: Nein. Sie fragte: Bin ich in deinem Herzen? Er sagte:Nein. Als letzes fragte sie: Wenn ich weggehen würde, würdest du um mich weinen? Er sagte: Nein. Sie ging traurig davon! ... Er packte sie am Arm und sagte: Ich mag dich nicht, sondern ich liebe Dich! Ich finde dich nicht hübsch, sondern finde dich wunderschön! Du bist nich in meinem Herzen, sondern Du bist mein Herz. Ich würde nicht für dich weinen, ich würde für dich sterben.....

 

hach *schmacht*

9.2.07 00:17, kommentieren

einsam

Was mich treibt zu schreiben sind immer nur Gefühle, verworrene, unauslöschliche und zermürbende Gefühle. Und doch habe ich immer wieder Angst nicht ich zu sein - beherrscht zu sein von den Gedanken und Gefühlen, von dem Willen anderer.

Immer wieder brennt in mir DIE eine Frage: Was willst du selber? Nur du - und niemand sonst!

Aber wie weiß man so etwas schon? Ist man nicht bei jeder Reaktion geprägt vom Denken anderer? Ist nicht auch Stolz und daraus resultierender Trotz eine Reaktion auf das was andere sagen?

Manchmal habe ich das Gefühl, man hat mir meine Jugend geklaut. Nie war ich wirklich rebellisch, nie war ich über die Stränge schlagend - nie etwas besonderes.

Aber besonders ist relativ, vielleicht bin ich auch etwas besonderes, weil ich all das nie getan habe, weil ich nie so war wie die anderen. Wenn ich aber nie war wie sie, wie kann ich mich dann von ihnen lenken lassen?

Einige meinen es gut mit mir, wollen das Beste für mich - aber kann das nicht nur ich entscheiden, was das Beste ist?

Andere machen mir immer die gleichen Vorschriften und Vorschläge.

Und was denke ich? Habe ich gedacht ich vermisse ihn? Nein, ich habe immer nur gedacht jemanden bei mir haben zu wollen, den ich lieben kann und der mich liebt - aber er war nie mein Gedanke. Anrufe nerven, die Rose, sie hat mehr als nur einen Kloß hervorgerufen - es war fast wie Übelkeit.

Und was ist mit Schweden? Inzwischen ist meine große Freunde geplatzt - ich habe Angst nur zu gehen, um ihn nicht zu sehen, weit weg von ihm zu sein.

Ist alles nur Selbstbetrug? Was ist ein Leben ohne Ihn? Im Moment nicht mehr als ein paar Anrufe weniger. Aber was ist es, wenn ich dich zum Gehen gebracht habe? Was ist es, wenn ich alleine bin? Ist es schlimm alleine zu sein? Ist es das, was ich fürchte? Das Alleinesein? Habe ich Angst, dass niemand wieder kommt, der mich liebt? Aber wer sagt mir, dass er mich liebt?

Wie eine Bestätigung haben die Worte seines Kumpels in meinen Ohren geklungen. Wie die Hoffnung, dass er schon selbst wieder auf der Suche ist, die Hoffnung, dass alles von alleine passiert, dass ich nichts entscheiden brauche. Aber warum will ich nicht entscheiden? Ist es die Angst, mich für das Falsche zu entscheiden, und es erst hinterher zu merken? Ist es die Angst vor dem, was dann kommt? Aber was kommt dann?

Glaube ich wirklich an die große Einsamkeit? Warum habe ich Angst vor ihr? "Weil es mir alleine schlecht geht" ist die erste impulsive Antwort. Weil ich glaube, dass mich sonst niemand lieben kann? Aber wie kann man an so etwas zweifeln, wenn man doch in einer Beziehung Sicherheit und Halt finden sollte. Ich weiß nicht, was ich in meiner Beziehung finde, aber Glück ist es nicht.

Glück lässt einen nicht leer zurück. Glück lässt einen den anderen nicht vergessen. Glück ist alles andere als nachts zu schreiben und an sich selbst und an dem Leben zu zweifeln. Glück ist den anderen sehen wollen und nicht wie gelähmt auf den Kalender, auf die Uhr gucken und beten, dass alles nicht so schnell passiert.

Selbst wenn ich dich noch liebte, was ist eine Liebe wert, wenn ich sie ständig anzweifle? Was ist das für eine Liebe, die dann noch bleiben könnte? Ist es die Liebe aus Gewohnheit? Ist es die Liebe aus dem Willen heraus zu lieben? Ist es die Liebe, die man denkt zu haben, weil man denkt, dass der andere einen liebt?

Was ist es?

Was ist das für ein Gefühl, wenn man eine wunderschöne Rose bekommt und sie nicht eines Blickes würdigen kann und will, weil man ein Schild daran sieht, dass einem sagt, "Ich freu mich auf dich" und man bitter denkt - "ich aber nicht". Was kann das sein, das einen hoffen lässt, das das Leben einen für immer auseinander führt? Und was ist das, was einen bisher immer zurückgehalten hat?

Gewohnheit? Angst? Wovor? Um wen?

Aber was ist alles noch wert, wenn man plant, wie man seine Dinge los wird? Was ist das alles noch wert, wenn man schon gedanklich über ein Gespräch "danach" mit seinen Freunden nachdenkt? Was ist das alles noch Wert, wenn man weiß, dass alles was einen an einer Person stört, bei der Person, mit der man zusammen ist, noch mehr stört?

Was ist das alles noch wert, wenn man mit jemanden, den man nicht einmal richtig kennt über den perfekten Namen einer Tochter nachdenkt, aber man sich mit dem eigenen Freund kaum noch Sex vorstellen kann?

 

Ich stehe da, und schreie,

schreie,

schreie um Hilfe, aber niemand,

aber DU

willst mich nicht hören,

nicht spüren, mich nicht nah lassen.

Du bist wohl möglich für immer nur ein Traum,

aber der Schönste.

Kann man ohne Träume leben?

Nur wenn das Leben selbst ein Traum ist.

1 Kommentar 3.2.07 00:55, kommentieren



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